Schwalme Reiner

Berlin, Germany

Карикатурист, иллюстратор, дизайнер, книжный график.

 

Родился в 19-го июня 1937-го года. Единственный ребенок у швеи из Уилрайт и провел раннее детство в Кличков. После окончания школы он отправился в Берлин, где он окончил (после короткого обучения в Академии художеств Берлин-Вайсензее) и получил диплом в качестве дипломированного дизайнера в колледже промышленного искусства. Затем он работал в качестве художника-графика в ГДР в профсоюзной газете Tribune. В 1966 году работал внештатным художником-графиком газет и книг в различных издательствах. Повышение интереса к трудоемким и социально критическим карикатурам привело его в 1985 году в сатирический журнал ГДР Уленшпигель. В последние годы существования ГДР он стал одним из самых известных политических карикатуриста страны. С 1992-го года рисовал карикатуры для газеты саксонской. К 70-летию вышел сборник его карикатур с лучшими работами – “Лучшие карикатуры за 30 лет”. Райнер Швальме пришел к карикатуре довольно поздно, хотя рисунование было его страстью с раннего детства. Он сдал вступительные экзамены в Колледж изящных и прикладных искусств в Берлине-Вайсензее, откуда через год был исключен за вольномыслие. Затем он окончил школу рекламы и дизайна в Берлине, где получил диплом дизайнера. В течение семи лет работал в профсоюзной газеты “Tribune”. За это время он рисовал виньетки, иллюстрации и шрифты. Он также публиковался в Berliner Verlag, Neue Berliner Illustrierte, в случае FF, для молодого мире издательской, печатался в детских и молодежных изданиях Bummi, Technikus. С 1985 году сотрудничам с сатирическим журналом “Уленшпигель”.

 

1945 8. Geburtstag. 1947 Sturz von einem Apfelbaum („Gelber Kostlicher”), Unterarmfraktur. 1950 Hundebift in linke Wade (Dackel). 1955 Gastritis, dann aber doch Abitur. 1959 Abschluß des Studiums (Gebrauchsgrafik), Entfernung des Kinnbartes, Mitglied der SED, Grafiker der Tageszeitung TRIBUNE. 1965 Ulcus duodeni. 1966 Freiberuflicher Grafiker (lllustrationen für Presse und Bücher, Plakate; Kranken- und Urlaubsvertretung des TRIBUNE-Karikaturisten). 1976 Gastritis und dann doch regelmaßig Karikaturen für die Gewerkschaftspresse. 1982 Kunstpreis des FDGB. 1985 10. Hochzeitstag (drei Sohne). 1987 50. Geburtstag (19.6.), Blumen, Geschenke und Glückwünsche an: Reiner Schwalme, Tageszeitung TRIBUNE.

 

8×8 Zum Arbeitsschutz; Verlag Tribune Berlin 1988; Printed in the German Democratic Republic.

 

Schwalme wurde als einziges Kind eines Stellmachers und einer Schneiderin geboren und verbrachte seine frühe Kindheit in Klitschdorf. Als Umsiedlerkind kam er kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges nach Oberröblingen. Nach dem Abitur ging er nach Berlin und schloss dort – nach einem Kurzbesuch der Kunsthochschule Berlin-Weißensee – ein Studium der Gebrauchsgrafik als Diplom-Designer in der Fachschule für Gebrauchsgrafik ab. Anschließend war er bei der DDR-Gewerkschaftszeitung Tribüne als Grafiker tätig. 1966 wurde er freischaffender Grafiker und fertigte hauptsächlich Illustrationen für Zeitungen und Bücher im Auftrag verschiedener Verlage. Zunehmendes Interesse an zeit- und gesellschaftskritischer Karikatur führte ihn 1985 zum Satiremagazin der DDR Eulenspiegel, für das er noch heute zeichnet. In den letzten Jahren der DDR und vor allem während der Wendezeit entwickelte er sich zu einem der bekanntesten politischen Karikaturisten des Landes. Heute lebt Schwalme in Groß Wasserburg im Unterspreewald und zeichnet neben Auftragsarbeiten regelmäßig für den Berliner Tagesspiegel und seit 1992 täglich die politische Karikatur für die Sächsische Zeitung. Zu seinem 70. Geburtstag erschien sein erstes Buch „Die besten Karikaturen aus 30 Jahren“. Reiner Schwalmes Arbeiten sind von einem unverwechselbaren, flüssigen Strich und Ideenreichtum geprägt. Seine aus den Bereichen des gesellschaftlichen und politischen Leben stammenden Themen verarbeitet Schwalme mit zynischen Pointen, Metapher und Sozialkritik. Schwalme schätzt die Sicht des „kleinen Mannes“. Er arrangiert seine Figuren meist paarweise, um sie dann ins Gespräch kommen zu lassen. Seine Sympathie gilt den Schwachen, deren Schicksale ihn bewegen.[1]Reiner Schwalme kam relativ spät zur Karikatur, obwohl das Zeichnen schon von Kindesbeinen seine Leidenschaft war. Er bewarb sich an der Hochschule für Bildende und Angewandte Kunst in Berlin-Weißensee, bestand dort die Aufnahmeprüfung und studierte ein Jahr, bis er mit der Begründung „künstlerischer Phantasielosigkeit“ exmatrikuliert worden ist. Dann absolvierte er die Schule für Werbung und Gestaltung in der Berlin als Diplom-Designer. Im Anschluss arbeitete er sieben Jahre bei der Gewerkschaftszeitung „Tribüne“. Während dieser Zeit fertigte er hauptsächlich Vignetten und Illustrationen an, Diagramme und gestaltete vor allem auch Schrift. Nebenbei illustrierte er für den Berliner Verlag, für die Neue Berliner Illustrierte, die FF-Dabei, für den Verlag junge Welt, die Practic und die Kinder- und Jugendzeitungen Bummi, Technikus, ABC-Zeitung und Trommel. Ab 1966 illustrierte er freiberuflich. 1985 kam das Satire-Magazin „Eulenspiegel“ auf ihn zu, für das er ab da an Karikaturen anfertigte. Im „Eulenspiegel“ stand er zwischen Zensur, Existenzsicherung und kritischem Bewusstsein, wobei die Zensur einerseits durch die Chefredaktion erfolgte, andererseits aber auch schon als „Schere im Kopf“ existierte. Als Zeichner musste er „die hohe Kunst des feinen Strichs, der verdeckten Anspielung, der Ironie zwischen den Zeilen“ (Hubert von Brunnen) beherrschen. Institutionskritik und Porträtkarikaturen der politischen Prominenz waren nicht erlaubt.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Reiner_Schwalme

 


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