Мёзе Вилли / Moese Willy

21.07.1927 – 14.02.2007 гг.

 

Карикатурист, живописец, иллюстратор, сценограф, комиксист.

 

Вилли Моес родился в 1927-м году. Вырос в немецко-испанской семьи в Барселоне. Его отец эмигрировал после Второй мировой войны из Богемии, мать была испанкой. Уже в школьные годы в монастырской школе проявился талант художника. После вступления в немецкую среднюю школу семья уехала от гражданской войны в Испании в 1936 году и вернулась в Богемию (Чехословакия), где Моес был призван в 1944 году в войска Вермахта. Получив образование промышленного клерка жил после освобождения из плена сначала в Баварии и занимался различными видами деятельности. В 1948 году его навыки живописца сделали его пресс-художником, рисовал для различных немецких газет. Первую карикатуру нарисовал в 1952 году. С 1953 года работал на журналы Восточной Германии. В 1955 Моес переехал жить в восточную часть Берлина. Как внештатный иллюстратор он создавал вместе с карикатурами для газет и театральных плакатов в основном комиксы для НБР. Создавал декорации для кабаре. 1957-1960 опубликовал самую длинную серию комиксов в прессе Восточной Германии “Клаус и Чоко” со 145 эпизодами. Помимо этих работ, он опубликовал некоторые комиксы из серии в виде книги. Некоторые из его мнений шли вразрез с идеологией властей, вследствие чего Моес был под наблюдением. Вилли Моес был членом ассоциации художников ГДР. Известными еженедельными сериями были “Blaff & Biene” и “Rolle & Robby”. Последние появились в сокращенном и сильно измененном виде под названием “Rolle & Robby” в период между 1980-м и 1983-м в детском журнале Юниор швейцарской ассоциации фармацевтов. Вместе с Юргеном Кайзером создал для Frösi серию комиксов “Trix & Droll”. С политическими изменениями в ГДР Моес стал издателем юмористических журналах. С 1994-го года работал на компании медицинского страхования государственного контракта железной дороги. Вилли Моес был не только создателем пишущей машинки “Бла-Бла”, которая была представлена на восьмой Художественной выставке ГДР, но и был дизайнером игрушек, который также были выставлены на выставках. Был женат на телеведущей Марии Моес и жил в пригороде Берлина Каусдорфе. У него двое детей, сын Феликс работник Hit Radio FFH. Известный и популярный в основном в восточной части Германии критической пресс художника Вилли Моес умер 14 февраля 2007 года в возрасте 79 лет. Geboren 1927.

 

Auf allerlei Umwegen zur Malerei und Grafik gekommen. 1952 erste Karikatur. Thema: Arbeitsunfall. Inhalt: Ein alter Bauer sitzt mit verbundenem Bein auf der Wiese. In der Hand halt er ein Seil, an das ein Bett gebunden ist. Ein Arzt steht sehr verwundert davor. Der Bauer: „Aber Herr Doktor, Sie sagten doch, ich sollte das Bett hüten!” Mittlerweile sind meine Zeichnungen etwas wortkarger. Dafür – hoffentlich – origineller.

 

8×8 Zum Arbeitsschutz; Verlag Tribune Berlin 1988; Printed in the German Democratic Republic.

 

Moese wuchs in Barcelona in einer deutsch-spanischen Familie auf. Sein Vater war ein Deutscher, der nach dem Ersten Weltkrieg aus Böhmen ausgewandert war, seine Mutter war Spanierin. Bereits während seiner Schulzeit in einer Klosterschule erwies er sich als talentierter Zeichner. Nach seinem Wechsel auf die deutsche Oberrealschule verließ die Familie wegen des Spanischen Bürgerkrieges 1936 das Land und kehrte ins Böhmische (ČSR) zurück, wo Moese 1944 noch zur Wehrmacht einberufen wurde. Der gelernte Industriekaufmann lebte nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft zunächst in Bayern und übte verschiedene Tätigkeiten aus. 1948 nutzte er sein zeichnerisches Können als Kunstmaler und machte es später als Pressezeichner zum Beruf. Der Künstler zeichnete für verschiedene deutsche Blätter. Ab 1953 erhielt er von den DDR-Zeitschriften Zeit im Bild und Wochenpost Aufträge. Insbesondere in der letzteren erschienen seine Zeichnungen und Karikaturen bald regelmäßig. Im Jahr 1955 verlegte Moese seinen Wohnsitz nach Berlin, wo fast alle Zeitschriften, für die er arbeitete, ansässig waren. Er lebte fortan im Ostteil, wobei seine Übersiedelung keinerlei politische Gründe hatte. Als freiberuflicher Zeichner schuf er neben Karikaturen für Tageszeitungen und Theaterplakaten vor allem Comic-Serien für die NBI, die Junge Welt und vor allem für die Wochenpost. Daneben gestaltete er Titel für die Kinderzeitschriften Atze, Bummi, FRÖSI und das Pionierorgan Trommel. Für die Kabarette Die Distel und academixer gestaltete er Bühnenbilder. Die von 1957 bis 1960 erschienene Serie „Klaus & Choko“ mit 145 Folgen war die längste Comicserie in der DDR-Presse. Neben diesen Arbeiten veröffentlichte er auch einige seiner Serien als Sammelbände in Buchform. Moese, der der Kulturpolitik der DDR kritisch gegenüberstand gehörte zu den Unterzeichnern gegen die Biermann-Ausbürgerung und wurde auch deshalb durch die Staatssicherheit im Operativen Vorgang „Stift“ observiert. Willy Moese war Mitglied des Verbandes bildender Künstler der DDR. Er ist der Schöpfer des Maskottchens der Kinderseite der NBI, des Affen „NUK“, der 20 Jahre Teil des Blattes war. Bekannte Serien waren „Blaff & Biene“ in der Wochenpost und „Rolle & Robby“ in der Atze. Letzte erschien in gekürzter und stark veränderter Form auch unter dem Titel „Romy & Roby“ zwischen 1980 und 1983 in der Kinderzeitschrift Junior des Schweizer Apothekerverbandes. Gemeinsam mit Jürgen Kieser schuf er für die Frösi die Serie „Trix & Droll“. Mit der politischen Wende in der DDR wurde Moese zum Herausgeber von Comiczeitschriften. Doch sowohl der 1989 erschienene Spaßvogel, als auch der Jolly konnten sich nicht durchsetzen und wurden wieder eingestellt. Als Werbegrafiker war Moese seit 1994 für die Reichsbahn-Betriebskrankenkasse unter Vertrag. Willy Moese war nicht nur der Schöpfer der „BLA-BLA“-Schreibmaschine, die auf der VIII. Kunstausstellung der DDR präsentiert wurde, sondern auch ein Konstrukteur von Spielzeug, das ebenfalls auf Ausstellungen zu sehen war. Er war mit der Fernsehansagerin Maria Moese verheiratet und lebte in Berlin-Kaulsdorf. Er hat zwei Kinder, sein Sohn Felix Moese arbeitet bei Hit Radio FFH. Der vor allem in Ostdeutschland bekannte und beliebte kritische Pressezeichner Willy Moese starb am 14. Februar 2007 im Alter von 79 Jahren.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Moese


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